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Marktanreizprogramm zur Förderung erneuerbarer Energien - Scheitholzvergaserheizung

Die Details zum Förderprogramm

Beschreibung

1. Basisförderung
Gefördert werden emissionsarme Scheitholzvergaserkessel (staubförmige Emission: 15 mg/m3) mit einer installierten Nennwärmeleistung von 5 kW bis 100 kW in Gebäuden, die bereits seit zwei Jahren über ein Heizungssystem verfügen. Förderfähig sind Anlagen mit einem Pufferspeichervolumen von mind. 55 l/kW Nennwärmeleistung verfügen.

Der Zuschuss beträgt pauschal 2.000,- EUR je Anlage.

Hier gelangen Sie zum Webportal des BAFA mit weiteren Informationen zur Basisförderung.

 

2. Innovationsförderung

Alternativ zur Basisförderung kann im Rahmen der Innovationsförderung ein Zuschuss für Scheitholzvergaserheizungen mit einer Nennwärmeleistung von max. 100 kW und einem Pufferspeichervolumen von mind. 55 l/kW Nennwärmeleistung verfügen sowohl im Gebäudebestand als auch in Neubauten gewährt werden.

Hier gelangen Sie zum Webportal des BAFA mit weiteren Informationen im Neubau.

 

2.1 Brennwertnutzung

Der Zuschuss beträgt im Gebäudebestand:

  • 4.500,- EUR je Anlage
  • 5.250,- EUR je Anlage mit neu errichtetem Pufferspeicher mit einem Volumen von mind. 30 l/kW Nennwärmeleistung
  • 750,- EUR für die Nachrüstung

Der Zuschuss beträgt im Neubau:

  • 3.000,- EUR je Anlage
  •  3.500,- EUR je Anlage mit neu errichtetem Pufferspeicher mit einem Volumen von mind. 30 l/kW Nennwärmeleistung

Hier gelangen Sie zum Webportal des BAFA mit weiteren Informationen zur Brennwertnutzung.

 

2.2 Anlagen mit Partikelfilter

Der Zuschuss beträgt 3.000,- EUR im Gebäudebestand bzw. 2.000,- EUR in Neubauten. Die Nachrüstung wird mit 750,- EUR bezuschusst.

Hier gelangen Sie zum Webportal des BAFA mit weiteren Informationen zur Partikelabscheidung.

 

3. Zusatzförderung

Zusätzlich zur Basis- und Innovationsförderung können folgende Zusatzförderungen in Anspruch genommen werden.

 

3.1 Gebäudeeffizienzbonus
Wird die Scheitholzvergaserheizungen in einem bestehenden Wohngebäude errichtet, welches die Anforderungen an ein KfW-Effizienzhaus 55 erfüllt, kann ein zusätzlicher Zuschuss in Höhe von max. 50 % der Basisförderung gewährt werden.

 

3.2 Kombinationsbonus

Für folgende Maßnahmen können zusätzlich 500,- EUR gewährt werden:

  • gleichzeitige Errichtung einer thermischen Solaranlage oder einer Wärmepumpe
  • Anschluss der Scheitholzvergaserheizung an ein Wärmenetz

 

3.3 Einzelmaßnahmen zur Optimierung der Heizungsanlage

Der Zuschuss wird gewährt, sofern die bereits geförderte Heizung optimiert oder einen Wärmepumpencheck durchgeführt wird.

  • Der Zuschuss für Maßnahmen, die in Zusammenhang mit der Errichtung einer Scheitholzvergaserheizungen im Gebäudebestand stehen, beträgt 10 % der Kosten, max. 50 % der Basisförderung. Eine Liste der förderfähigen Einzelmaßnahmen erhalten Sie in der Rubrik Zusatzinformationen unter Anhang I der Richtlinie.
  • Der Zuschuss für die Optimierung einer bestehenden Scheitholzvergaserheizung, deren Inbetriebnahme mind. drei und max. sieben Jahre zurückliegt, beträgt 200,- EUR.

Voraussetzung ist die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs der Heizungsanlage. Hier gelangen Sie zum Webportal des BAFA mit weiteren Informationen.

 

Hier gelangen Sie zum Webportal des BAFA mit weiteren Informationen.

Kumulation

Eine Kumulation mit anderen öffentlichen Förderprogrammen ist zulässig, solange die Gesamtförderung nicht das zweifache der Fördersumme bzw. die zulässigen max. Beihilfeintensitäten der EU übersteigt.
Die Kumulation mit den KfW-Programmen Energieeffizient Sanieren - Ergänzungskredit (167) und Energieeffizient Bauen (153) ist möglich.

Besondere Hinweise

Übersteigt der errechnete Förderbetrag der Basisförderung die Fördersätze der Innovationsförderung kommt dieser zur Anwendung.

Hinweise zum Antrag

Der Antrag ist generell für alle Zielgruppen und Maßnahmen vor Beginn der Maßnahme  online zu stellen. Weitere Informationen zur Antragstellung erhalten Sie unter der Rubrik Zusatzinformationen.

 

Antragstellung zu 3.3 "Einzelmaßnahmen zur Optimierung der Heizungsanlage"

Die Antragstellung für die Förderung der nachträglichen Optimierung einer vom BAFA bereits geförderten Heizungsanlage auf Basis erneuerbarer Energien erfolgt online in zwei Schritten. Vor Beginn der Maßnahme muss die Registrierung erfolgen. Nach Umsetzung der Maßnahme und innerhalb von neun Monaten  wird die Verwendungsnachweiserklärung aller relevanten Daten im Online-Portal eingeben und an das BAFA übermittelt.

Originaltitel

Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt vom 11.03.2015 mit Änderungen vom 29.08.2016 und 14.08.2017


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