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KfW - Energieeffizient Sanieren - Kredit

Die Details zum Förderprogramm

Beschreibung

Gefördert wird die energetische Sanierung von Wohngebäuden einschließlich Wohn-, Alten- und Pflegeheimen, für die vor dem 01.02.2002 der Bauantrag gestellt oder die Bauanzeige erstattet wurde. Bemessungsgrundlage ist die Anzahl der Wohneinheiten (WE) nach der Sanierung im bestehenden Gebäude. Förderfähig sind auch die Erweiterung bestehender Gebäude oder der Ausbau von vormals nicht beheizten Räumen. In der Erweiterung oder im Ausbau neu entstehende Wohneinheiten werden nur bei unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden sowie Gebäuden mit sonstiger besonders erhaltenswerter Bausubstanz gemäß § 24 Absatz 1 EnEV gefördert. Die Förderung erfolgt wahlweise für ein KfW-Effizienzhaus,  Einzelmaßnahmen oder ein Maßnahmenpaket.  Die Beschreibung der Maßnahmenpakete erfolgt separat im Programm: Heizungs- und Lüftungspaket - Ergänzung zum KfW-Programm "Energieeffizient Sanieren".

Förderfähig sind ebenfalls Contracting-Vorhaben für energieeffiziente Maßnahmen der Anlagentechnik und an der Gebäudehülle.


1. KfW- Effizienzhäuser
1.1 KfW-Effizienzhaus 55
Diese Häuser dürfen den Jahres-Primärenergiebedarf (Qp) von 55 % und den Transmissionswärmeverlust (H'T) von 70 % der errechneten Werte für das entsprechende Referenzgebäude Tabelle 1 der Anlage 1 der EnEV  nicht überschreiten. Die energetische Fachplanung und Baubegleitung ist durch einen Sachverständigen verbindlich durchzuführen und nachzuweisen. Die Luftdichtheit der Gebäudehülle muss messtechnisch bestimmt werden.

1.2 KfW-Effizienzhaus 70
Diese Häuser dürfen den Jahres-Primärenergiebedarf (Qp) von 70 % und den Transmissionswärmeverlust (H'T) von 85 % der errechneten Werte für das entsprechende Referenzgebäude Tabelle 1 der Anlage 1 der EnEV  nicht überschreiten. Die Luftdichtheit der Gebäudehülle muss messtechnisch bestimmt werden.

1.3 KfW-Effizienzhaus 85
Diese Häuser dürfen den Jahres-Primärenergiebedarf (Qp) von 85 % und den Transmissionswärmeverlust (H'T) von 100 % der errechneten Werte für das entsprechende Referenzgebäude Tabelle 1 der Anlage 1 der EnEV nicht überschreiten.

1.4 KfW-Effizienzhaus 100
Diese Häuser dürfen den Jahres-Primärenergiebedarf (Qp) von 100 % und den Transmissionswärmeverlust (H'T) von 115 % der errechneten Werte für das entsprechende Referenzgebäude nach Tabelle 1 der Anlage 1 der EnEV  nicht überschreiten.

1.5 KfW-Effizienzhaus 115
Diese Häuser dürfen den Jahres-Primärenergiebedarf (Qp) von 115 % und den Transmissionswärmeverlust (H'T) von 130 % der errechneten Werte für das entsprechende Referenzgebäude nach Tabelle 1 der Anlage 1 der EnEV  nicht überschreiten.

Für alle Standards gilt:
Der Transmissionswärmeverlust darf nicht höher sein, als nach Anlage 1 Tabelle 2 der der EnEV zulässig (unter Berücksichtigung des 40 %-igen Zuschlags gemäß § 9 Abs. 1 der EnEV ). Davon ausgenommen ist das KfW-Effizienzhaus Denkmal. Es ist ein hydraulischer Abgleich durchzuführen.

1.6 KfW-Effizienzhaus Denkmal
Förderfähig ist die Sanierung von Baudenkmalen und sonstiger erhaltenswerter Bausubstanz. Diese Häuser dürfen den Jahres-Primärenergiebedarf (Qp) von 160 %  und den Transmissionswärmeverlust (H'T) von 175 % der errechneten Werte für das entsprechende Referenzgebäude nach EnEV nicht überschreiten. Bestehen für ein Gebäude oder Teilbereiche eines Gebäudes Auflagen des Denkmalschutzes bzw. zum Schutz besonders erhaltenswerter Bausubstanz, ist im Rahmen der zulässigen und gemäß den Auflagen verbleibenden Möglichkeiten eine energetische Fachplanung durchzuführen. Werden bei der energetischen Fachplanung die Zielwerte eines Jahresprimärenergiebedarfs (QP) von 160 % und/oder eines Transmissionswärmeverlusts (H’T) von 175 % aufgrund von Auflagen des Denkmalschutzes bzw. zum Schutz sonstiger besonders erhaltenswerter Bausubstanz oder auch aus bauphysikalischen Gründen nicht erreicht, ist eine Förderung für ein KfW-Effizienzhaus Denkmal dennoch möglich. Voraussetzung für die Förderung ist die Bestätigung des Sachverständigen, dass aufgrund von Auflagen des Denkmalschutzes oder zum Schutz sonstiger besonders erhaltenswerter Bausubstanz nur das jeweils erreichte energetische Niveau möglich ist.

 

Konditionen
Finanziert werden max. 100 % der förderfähigen Investitionskosten einschließlich Nebenkosten, max. 100.000,- EUR pro WE bei der Sanierung zum KfW-Effizienzhaus / Kauf eines KfW-Effizienzhauses.
Folgende Laufzeitvarianten stehen zur Verfügung:

  • bis zu 10 Jahre Kreditlaufzeit bei 1-2 Tilgungsfreijahren (10/2)
  • bis zu 20 Jahre Kreditlaufzeit bei 1-3 Tilgungsfreijahren (20/3)
  • bis zu 30 Jahre Kreditlaufzeit bei 1-5 Tilgungsfreijahren (30/5)
  • bis zu 10 Jahre Kreditlaufzeit mit vollständiger Tilgung zum Laufzeitende (10/10)

Der Zinssatz wird für einen Zeitraum von 10 Jahren festgeschrieben. Die Auszahlung beträgt 100 %. Die Mindestkreditlaufzeit beträgt 4 Jahre. Die Tilgung erfolgt nach Ablauf der der tilgungsfreien Anlaufjahre in gleichhohen monatlichen Raten. Die Bereitstellungsprovision beträgt 0,25 p. M. (und beginnt mit dem 13. Monat der Darlehenszusage). Ein Zuschuss für eine qualifizierte Baubegleitung ist durch das KfW-Programm "Energieeffizient Sanieren - Baubegleitung" möglich. Die aktuellen Konditionen erhalten Sie unter diesem Link.
Nach Abschluss des Vorhabens wird der zugesagte Tilgungszuschuss gewährt. Die aktuelle Höhe des jeweiligen Tilgungszuschusses für das geförderte energetische Niveau erhalten Sie unter diesem Link.

 

2. Einzelmaßnahmen
Gefördert werden von einem Sachverständigen empfohlene energetische Einzelmaßnahmen. Bei Dämmmaßnahmen sind bestimmte bauteilbezogene U-Werte (Wärmedurchgangskoeffizient) einzuhalten:

 

2.1 Wärmedämmung von Wänden

  • Außenwand: U ≤ 0,20 W/m2K
  • Kerndämmung bei zweischaligem Mauerwerk: Wärmeleitfähigkeit λ ≤ 0,035 W/mK
  • Innendämmung an Baudenkmalen und sonstiger erhaltenswerter Bausubstanz: U ≤ 0,45 W/m2K
  • Innendämmung bei Fachwerkaußenwänden sowie Erneuerung der Ausfachungen: U ≤ 0,65 W/m2K
  • Wandflächen gegen unbeheizte Räume: U ≤ 0,25 W/m2K
  • Wandflächen gegen Erdreich: U ≤ 0,25 W/m2K


2.2 Wärmedämmung von Dachflächen

  • Schrägdächer und dazugehörige Kehlbalkenlagen: U ≤ 0,14 W/m2K
  • Dachflächen von Gauben: U ≤ 0,20 W/m2K
  • Gaubenwangen: U ≤ 0,20 W/m2K
  • Flachdächer als Hauptdach bis 10° Dachneigung: U ≤ 0,14 W/m2K
  • Alternativ bei Baudenkmalen und erhaltenswerter Bausubstanz höchstmögliche Dämmschichtdicke: λ ≤ 0,040 W/mK
  • die Einrichtung von Gründächern und Nistplätzen


2.3 Wärmedämmung von Geschossdecken

  • Oberste Geschossdecken zu nicht ausgebauten Dachräumen: U ≤ 0,14 W/m2K
  • Kellerdecken: U ≤ 0,25 W/m2K
  • Geschossdecken gegen Außenluft nach unten: U ≤ 0,20 W/m2K
  • Bodenflächen gegen Erdreich: U ≤ 0,25 W/m2K


2.4 Erneuerung der Fenster und Außentüren

  • Fenster, Balkon- und Terrassentüren mit Mehrscheibenisolierverglasung: Uw ≤ 0,95 W/m2K
  • Barrierearme Fenster, Balkon- und Terrassentüren: Uw ≤ 1,10 W/m2K
  • Ertüchtigung von Fenstern sowie Fenster mit Sonderverglasung: Uw ≤ 1,30 W/m2K
  • Dachflächenfenster: Uw ≤ 1,00 W/m2K
  • Austausch von Fenstern an Baudenkmalen oder sonstiger erhaltenswerter Bausubstanz: Uw ≤ 1,40 W/m2K
  • Ertüchtigung von Fenstern an Baudenkmalen oder erhaltenswerter Bausubstanz: Uw ≤ 1,60 W/m2K
  • Außentüren beheizter Räume: UD ≤ 1,30 W/m2K
  • einbruchhemmende Fenster, Fenstertüren und -rahmen sowie Haus- und Wohnungseingangstüren der Widerstandsklasse RC2 nach DIN EN 1627 oder besser

Bedingung für die Förderung von Fenstern und Fenstertüren ist, dass der U-Wert der Außenwand und/oder des Daches kleiner ist als der U-Wert der neu eingebauten Fenster und Fenstertüren.

2.5 Erneuerung der Heizungsanlage einschließlich der Anpassung und Erneuerung von Heizkörpern und Rohrleitungen
Gefördert wird der Einbau von:

  • Brennwertkesseln und Brennwerttechnik nutzende Wärmepumpen mit Öl oder Gas als Brennstoff (Kombination aus Brenntwertkessel und Wärmepumpe mit Sorptionstechnik)
  • Erstanschluss an Nah- und Fernwärme inklusive Wärmeübergabestationen und Hausanschlussleitungen sowie bei bestehendem Anschluss der Austausch oder der erstmalige Einbau von Wärmeübergabestationen


Zur Ergänzung von o. g. Anlagen können zusätzlich folgende Maßnahmen gefördert werden:

  • Biomasseanlagen: automatisch beschickte Zentralheizungen, die ausschließlich mit erneuerbaren Energien betrieben werden (Pellet, Hackschnitzel, Scheitholz)
  • Holzvergaser-Zentralheizungen mit Leistungs- und Feuerungsregelung
  • Wärmepumpen (Die Einhaltung von bestimmten Jahresarbeitszahlen ist erforderlich. Wärmepumpen in Kombination mit dem Einbau elektrischer Warmwasserbereitung sind nicht förderfähig)
  • thermische Solaranlagen: Die Anlagen müssen, mit Ausnahme von Speichern und Luftkollektoren, mit einem geeigneten Funktionskontrollgerät bzw. einem Wärmemengenzähler ausgestattet sein. Solarkollektoren sind nur förderfähig, sofern sie das europäische Prüfzeichen Solar Keymark tragen oder die Anforderungen des Umweltzeichens RAL-UZ 73 erfüllen.

Für Biomasseanlagen, Wärmepumpen und Holzvergaser-Zentralheizungen gelten die Anforderungen der Richtlinien des Marktanreizprogrammes.

Unterbleibt die erforderliche Anpassung oder Erneuerung von Heizkörpern und Rohrleitungen, ist die Einzelmaßnahme "Austausch der Heizung" nicht förderfähig. Externe Umwälzpumpen müssen Hocheffizienzpumpen der Effizienzklasse A mit einem kleinsten einstellbaren Pumpenförderdruck von 100 mbar sein. In Geräten integrierte Umwälzpumpen müssen baugleich mit Hocheffizienzpumpen der Effizienzklasse A mit einem kleinsten einstellbaren Restförderdruck von 200 mbar sein.

2.6 Optimierung von bestehenden Heizungsanlagen, die älter als 2 Jahre sind.
Dabei sind folgende Maßnahmen durchzuführen:

  • Analyse des Ist-Zustandes nach DIN EN 15378
  • Durchführung des hydraulischen Abgleichs
  • Umsetzung aller erforderlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz am gesamten Heizsystem
  • Einregulierung der Anlage in den Soll-Zustand

Dazu ergänzend sind förderfähig:

  • Ersatz bestehender Pumpen durch Hocheffizienzpumpen (Effizienzklasse A), hocheffiziente Trinkwasserzirkulationspumpen
  • Einbau voreinstellbarer Heizkörperthermostatventile und von Strangdifferenzdruckreglern
  • in Einrohrsystemen Maßnahmen zur Volumenstromregelung mit dem Ziel der Energieeinsparung und Umbau von Ein- in Zweirohrsystemen
  • Ersatz und erstmaliger Einbau von Pufferspeichern
  • erstmaliger Einbau von Flächenheizsystemen und Heizkörpern, die mit System- Vorlauftemperaturen ≤ 35°C betrieben werden sowie die erforderliche Anpassung oder Erneuerung von Rohrleitungen
  • Austausch vorhandener Heizkörper durch Niedertemperaturheizkörper, wenn dadurch die notwendige Vorlauftemperatur auf max. 60°C begrenzt wird
  • Austausch von Heizkörpern mit dem Ziel der Systemtemperaturreduzierung, die im Zuge der Berechnungen zum hydraulischen Abgleich als verantwortlich für hohe Systemtemperaturen identifiziert wurden
  • Erstmaliger Einbau und Austausch von Komponenten zur Durchflussbegrenzung und Einzelraumtemperaturregelung in Flächenheizkreisen
  • Aufrüstung eines Niedertemperaturkessels zu einem Brennwertkessel durch Einbau von zusätzlichen Wärmetauschern
  • nachträgliche Dämmung von ungedämmten Rohrleitungen
  • Einbau sowie Ersatz vom zur Heizungsanlage zugehöriger Mess-, Steuer- und Regelungstechnik


2.7 Lüftungsanlagen
Gefördert wird der Einbau oder die Erneuerung folgender Lüftungsanlagen:

  • bedarfsgeregelte zentrale Abluftsysteme, die feuchte-, CO2- oder mischgasgeführt sind
  • zentrale, dezentrale oder raumweise Anlagen mit Wärmeübertrager
  • Kompaktgeräte für energieeffiziente Gebäude z. B. Kompaktgerät mit Luft-Luft-Wärmeübertrager und Abluftwärmepumpe, Kompaktgerät mit Luft-Luft-Wasser-Wärmepumpe ohne Luft-Luft-Wärmeübertrager

Die Lüftungsanlagen müssen spezifische Anforderungen hinsichtlich des Wärmebereitstellungsgrades, der Jahresarbeitszahl (in Kombination mit der Wärmepumpe), sowie der elektrischen Leistungsaufnahme erfüllen. Die Einhaltung der Anforderungen an die Luftdichtheit des Gebäudes nach § 6 der EnEV ist mittels Luftdichtheitsmessung nachzuweisen. Der gemessene Wert darf n50 = 3,0 h-1 nicht überschreiten.

Der hydraulische Abgleich ist immer erforderlich bei dem Austausch der Heizungsanlage, bei einem Ersatz oder erstmaligem Einbau von Umwälzpumpen und bei der Durchführung von Dämmmaßnahmen, die die Heizlast um mehr als 25 % reduzieren. Bei Sanierungsmaßnahmen, die die Luftdichtheit des Gebäudes erhöhen sind die notwendigen Maßnahmen zur Vermeidung von Kondenswasserbildung und Feuchteschäden zu treffen.

 

Konditionen
Finanziert werden max. 100 % der förderfähigen Investitionskosten einschließlich Nebenkosten, max. 50.000,- EUR pro WE.
Folgende Laufzeitvarianten stehen zur Verfügung:

  • bis zu 10 Jahre Kreditlaufzeit bei 1-2 Tilgungsfreijahren (10/2)
  • bis zu 20 Jahre Kreditlaufzeit bei 1-3 Tilgungsfreijahren (20/3)
  • bis zu 30 Jahre Kreditlaufzeit bei 1-5 Tilgungsfreijahren (30/5)
  • bis zu 10 Jahre Kreditlaufzeit mit vollständiger Tilgung zum Laufzeitende (10/10)

Der Zinssatz wird für einen Zeitraum von 10 Jahren festgeschrieben und aus Bundesmitteln verbilligt. Die Auszahlung beträgt 100 %. Die Mindestkreditlaufzeit beträgt 4 Jahre. Die Tilgung erfolgt nach Ablauf der der tilgungsfreien Anlaufjahre in gleichhohen monatlichen Raten. Die Bereitstellungsprovision beträgt 0,25 p. M.(und beginnt mit dem 13 Monat der Darlehenszusage). Die aktuellen Konditionen erhalten Sie unter diesem Link. Nach Abschluss des Vorhabens wird der zugesagte Tilgungszuschuss gewährt. Die aktuelle Höhe des jeweiligen Tilgungszuschusses für das geförderte energetische Niveau erhalten Sie unter diesem Link.

 

Hier gelangen Sie zum Webportal der KfW mit weiteren Informationen.

Kumulation

möglich, sofern die Summe aus Krediten, Zuschüssen und Zulagen die Summe der förderfähigen Kosten nicht übersteigt. Die Kombination mit folgenden Programmen ist nicht möglich:
- KfW-Programm Energieeffizient Sanieren-Zuschuss (Nr. 430)
- KfW-Programm Erneuerbare Energien - Speicher (Nr. 275)
- KfW-Programm Erneuerbare Energien - Premium (Nr. 271)
- Marktanreizprogramm zur Nutzung erneuerbare Energien
Anlagen, die eine Vergütung nach dem EEG erhalten, werden nicht gefördert.

Besondere Hinweise

Nicht gefördert werden Maßnahmen an Boardinghäusern, Ferienhäusern und -wohnungen sowie Wochenendhäusern sowie Anlagen zur Stromerzeugung (Photovoltaik- und Windkraftanlagen, KWK-Anlagen).

Eine zentrale Heizungsanlage (einschließlich des hydraulischen Abgleichs) und/oder eine zentrale Lüftungsanlage für das Gesamtgebäude ist nur förderfähig, wenn das Gebäude überwiegend wohnwirtschaftlich genutzt wird (Wohnfläche im Gebäude beträgt mehr als 50 %).
Zum Tilgungsrechner gelangen Sie über diesen Link.

Hinweise zum Antrag

Der Antrag ist vor Beginn des Vorhabens bei einem Finanzierungsinstitut zu stellen. Als Beginn eines Vorhabens gilt der Start der Bauarbeiten vor Ort. Planungs- und Beratungsleistungen sowie der Abschluss von Liefer- und Leistungsverträgen gelten nicht als Vorhabensbeginn. Bei Antragstellung zum förderfähigen Ersterwerb gilt der Abschluss des Kaufvertrages als Vorhabensbeginn.

Für die Antragstellung ist ein Sachverständiger aus der Energieeffizienz-Expertenliste erforderlich. Dem Antragsformular ist die ausgefüllte und vom Antragsteller und einem Sachverständigen unterschriebene "Online-Bestätigung zum Antrag" beizulegen.

Als Programmnummer ist für die Effizienzhäuser 151 anzugeben, bei den Einzelmaßnahmen 152. Die Bestätigung ist online über diesen Link zu stellen.
Für die Antragstellung zum KfW-Effizienzhaus Denkmal bzw. bei allen Baudenkmalen ist die Anlage "Zusätzliche Bestätigung für Baudenkmale oder sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz" einzureichen. Bei der Sanierung von sonstiger besonders erhaltenswerter Bausubstanz zum KfW-Effizienzhaus Denkmal ist zusätzlich eine Bestätigung durch die Kommune einzuholen.
Die Antragsformulare liegen den Kreditinstituten vor.

Nach Abschluss der Sanierung prüft der Sachverständige die programmgemäße Durchführung und erstellt die "Bestätigung zum Antrag".

Ein Zuschuss für eine qualifizierte Baubegleitung ist durch das KfW-Programm "Energieeffizient Sanieren - Baubegleitung" möglich.

Originaltitel

Energieeffizient Sanieren - Kredit, Programmnummer 151 und 152


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