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Energieeffizient Sanieren - Ergänzungskredit

Die Details zum Förderprogramm

Beschreibung

Gefördert wird die energetische Sanierung von Wohngebäuden durch Errichtung und Erweiterung von kleinen Heizungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien nach den Förderbedingungen der BAFA für Investitionszuschüsse aus dem Marktanreizprogramm (MAP). Programmziel ist die ergänzende Kreditfinanzierung in der Kombination mit Zuschüssen des BAFA-Förderung aus dem MAP. Bemessungsgrundlage ist die Anzahl der Wohneinheiten nach der Sanierung im bestehenden Gebäude. Dies gilt auch bei Umwidmung von beheizten Nichtwohnflächen. Ebenfalls als Wohngebäude gelten Wohn-, Alten- und Pflegeheime sowie ähnliche Einrichtungen. In der Erweiterung oder im Ausbau neu entstehende Wohneinheiten werden nur bei unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden sowie Gebäuden mit sonstiger besonders erhaltenswerter Bausubstanz gemäß § 24 Absatz 1 EnEV gefördert.

Voraussetzung für eine Förderung ist, dass für das Wohngebäude eine Heizungsanlage vor dem 01.01.2009 installiert wurde. Zum geförderten Gebäudebestand zählen Gebäude, für die vor dem 01.01.2009 ein Bauantrag gestellt bzw. eine Bauanzeige erstattet wurde. Die Maßnahmen sind von einem Fachunternehmen des Bauhandwerks durchzuführen. Nach der Heizungsinstallation muss ein hydraulischer Abgleich durchgeführt und nachgewiesen werden.

Im Rahmen der Umstellung von Heizungsanlagen auf erneuerbare Energien werden z. B. folgende Anlagen gefördert:

  • thermische Solarkollektoranlagen bis 40 m 2 Bruttokollektorfläche (inkl. Anlagen zur ausschließlichen Warmwasserbereitung)
  • Biomasseanlagen mit einer Nennwärmeleistung von 5 kW bis 100 kW
  • Wärmepumpen mit einer Nennwärmeleistung bis 100 kW
  • kombinierte Heizungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien und fossiler Energieträger


Konditionen
Finanziert werden max. 100 % der förderfähigen Investitionskosten, einschließlich Nebenkosten (Planungs- und Baubegleitungsleistungen durch einen Energieberater sowie die Kosten notwendiger Nebenarbeiten, auch zur Heizungsoptimierung und dem hydraulischen Abgleich), max. 50.000,- EUR pro Wohneinheit.

Die Laufzeit beträgt max. 10 Jahre mit 1 bis 2 Tilgungsfreijahren. Der Zinssatz wird für die gesamte Kreditlaufzeit festgeschrieben. Die Auszahlung beträgt 100 %. Die Mindestlaufzeit beträgt 4 Jahre. Die Tilgung erfolgt nach Ablauf der Tilgungsfreijahre in monatlichen Raten. Eine vorzeitige Rückzahlung des gesamten ausstehenden Kreditbetrages ist nur gegen Zahlung eines Vorfälligkeitsentgelts möglich. Teilrückzahlungen sind ausgeschlossen. Es wird eine Bereitstellungsprovision von 0,25 % pro Monat erhoben. Die aktuellen Zinsen erhalten Sie unter diesem Link.

 

Hier gelangen Sie zum Webportal der KfW mit weiteren Informationen.

Kumulation

bedingt möglich. Die Summe der öffentlichen Förderzusagen darf die Summe der förderfähigen Kosten nicht übersteigen.

Besondere Hinweise

Nicht gefördert werden Maßnahmen an Boardinghäusern, Ferienhäusern und -wohnungen sowie Wochenendhäusern.

Eine zentrale Heizungsanlage für das Gesamtgebäude ist nur förderfähig, wenn das Gebäude überwiegend wohnwirtschaftlich genutzt wird (Wohnfläche im Gebäude beträgt mehr als 50 %).
Es wird empfohlen, vor Durchführung der Maßnahmen ein umfassendes Sanierungskonzept für das Gebäude erstellen zu lassen. Einen Sachverständigen erhalten Sie aus der Energieeffizienz-Expertenliste.

Hinweise zum Antrag

Der Antrag ist vor Beginn der Maßnahme zu stellen. Als Programmnummer ist 167 anzugeben.
 

Originaltitel

Energieeffizient Sanieren- Ergänzungskredit, Programmnummer 167


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